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Smartphone-App soll freie Parkplätze anzeigen

Viele Carsharing-Autos haben einen großen Vorteil: Die Kunden dürfen sie in allen Parklizenzgebieten abstellen, ohne dafür extra zahlen zu müssen. Doch auch einen Nachteil gibt es: Die Nutzer müssen erst einmal einen freien Parkplatz finden. Gerade in zentrumsnahen Gegenden wie dem Glockenbachviertel bestehen nur geringe Chancen auf einen Parkplatz. Die umweltschädliche Folge: Die Fahrer kurven oft ziemlich lange herum auf der Suche nach einer freien Lücke. Das Münchner Start-up Altermobili will der Suche ein Ende setzen. Das System "Almo", das aus einem kleinen Sender im Auto und einer Smartphone-App besteht, soll Nutzern frei werdende Parkplätze anzeigen, den ein anderer Almo-Nutzer gerade frei macht. Jetzt kooperiert Altermobili mit dem Carsharing-Anbieter Share Now, zu dem die Car2Go-Flotte und die Autos von Drive Now gehören. Das soll so funktionieren: Sobald ein Kunde eines der Autos von einem Parkplatz wegbewegt, werden die Daten an die Almo-Nutzer gesendet, die dann gezielt den frei werdenden Platz ansteuern können. Jetzt startet dafür eine Testphase. Ist diese abgeschlossen, sollen umgekehrt auch Nutzer der Mietautos Daten aus dem Almo, also Hinsweise auf Parkplätze, bekommen. 

Kampf gegen die Parkplatz-Suche

Die App "ALMO" will das Herumkurven in den Straßen reduzieren. Dazu ist ein Pilotversuch im Gärtnerplatzviertel geplant.

Der Zeitgeist meint es nicht gut mit dem Auto: Angesichts verstopfter Straßen und schlechter Luft in den Städten, Dieselskandalen und drohender Fahrverbote werden die Stimmen derer immer lauter, die Autos komplett aus Innenstädten verbannen wollen. Manche Städte wie Madrid oder Oslo haben den motorisierten Individualverkehr in ihren Zentren drastisch reduziert, was sich viele auch für München wünschen. Ophelie und Michael Jaschke würden nicht so weit gehen, die Autos auszusperren.

SCHLUSS MIT STRESSIGER

PARKPLATZSUCHE!

MÜNCHNER STARTUP LAUNCHT SMARTE LÖSUNG FÜR NACHHALTIGE MOBILITÄT IN STÄDTEN

Die tägliche Parkplatzsuche in unseren Städten kostet Nerven, Zeit und sorgt für unnötige Mehrfahrten quer durch die Straßen. Oft verliert man dabei kostbare Minuten im Auto, nur um einen einzigen Parkplatz zu finden. Die Parkplatzsuche erzeugt sogar 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs. Diese Mehrfahrten führen gleichzeitig zu einem höheren Schadstoffausstoß auf unseren Straßen, was im Zeitalter von Fahrverboten und drohendem Verkehrskollaps ein echtes Problem darstellt.

So spart ihr Euch Zeit bei der Parkplatzsuche

Es kostet viel Zeit und ist einfach nervig: Die Parkplatzsuche bei uns in München.  Zwei Münchner haben sich dagegen jetzt was einfallen lassen, und eine kostenlose Park-App entwickelt.  Damit findet ihr schneller einen Parkplatz!

So funktioniert‘ s: 

Ihr braucht einmal die App „ALMO“, und noch einen kleinen Chip den klebt ihr ganz einfach irgendwo ins Auto. Sobald ihr einsteigt, verbindet sich der Chip dann automatisch mit eurem Smartphone. Die App stellt dann fest, wo und wann ihr aus oder einparkt und gibt die Infos an alle, die diese App nutzen weiter.

Altermobili: Mit App und Chip schneller einen Parkplatz finden

Das Münchner Mobility-Startup Altermobili will den Parksuchverkehr reduzieren. Mit dieser Idee sind die Gründer nicht allein am Markt. Jedoch weiß das Startup über ihre batteriebetriebene ‚Plug & Play‘-Hardware und die App, dass ein Parkplatz frei wird, bevor das Auto aus der Lücke fährt. Eine Crowdfunding-Kampagne konnte das Startup bereits erfolgreich abschließen, ebenso eine Pre-Seed-Finanzierung. Mitgründerin Ophélie Jaschke hat unsere 7 Fragen beantwortet.